Ausleitungsverfahren:



Schröpfen

Glaskugeln werden unter Vakuum meistens im Rückenbereich gesetzt.
Mit ihnen kann ebenfalls massiert werden.

Die bei der Untersuchung getasteten Gewebeverschlackungen (Gelosen: zeigen sich als kleine schmerzhafte abgegrenzte Gewebebereiche) oder Muskelverhärtungen, können über Lockerung des Bindegewebes in Form von Schröpfen und der Schröpfkopfmassage gelöst und den Lymphbahnen zum Abtransport (Ausleitung) zugeführt werden.

Das Schröpfen leitet also diese Verhärtungen und Stauungen im Gewebe aus, es regt den Lymphabfluss nachhaltig an. Je nach Beschwerdebild aktiviert es die Organzonen, indem die Schröpfgläser reflektorisch angesetzt werden.
Häufig erzielt das Verfahren eine Immunstimmulanz.



Baunscheidtieren

nennt sich eine Therapie, die zu den Hautreizverfahren zählt.
Hierbei wird mit einem Nadelroller z.B. links und rechts der
Wirbelsäule entlang gerollt, und danach mit einem speziellen Öl nachbehandelt. Die dabei eintretende gewünschte Quaddelbildung führt zu einer
Ausleitung krankmachender Stoffe.



Gua Sha

ist eine sehr alte Technik aus der Traditionellen Chinesischen Medizin. Gua heißt: schaben, kratzen.
Sha bedeutet wörtlich: Sand oder Haihaut.

Gemeint sind damit die Rötungen, die Erhabenheit oder Veränderungen, die durch Gua auf der Haut entstehen. Die Haut bleibt bei dieser Technik unverletzt.

Diese Veränderungen sind erwünschte Reaktionen, und verschwinden wieder vollständig. Sie kommen dadurch zustande, dass bei dem Schaben gestautes Blut aus tieferem Gewebe aufgelöst, und durch den Sog des Schabens direkt unter die Haut transportiert wird. Von dort kann sie der Körper schneller abbauen.
(Ausleitung) Häufig sprechen Erkrankungen, die durch Kälte, Zugluft, Nässe entstanden sind, auf Gua Sha günstig an.



Denkbar sind die aufgeführten ausleitenden Behandlungsmethoden auch als sinnvolle Unterstützung einer Entschlackungskur im Frühjahr oder Herbst.
Bitte lesen Sie dazu die Seite zur Gewichtsreduktion!



Hinweis: Vorsorglich weise ich darauf hin, dass die von mir abgegebenen Informationen auf der Homepage nicht genutzt werden können, um Krankheiten oder Leiden selbst zu erkennen und zu therapieren


Anwendungsbeispiel:

Bei wiederkehrenden
Hals-Nasen-Ohrenerkrankungen
wird z.B. der hintere Hals, -
Nackenbereich geschröpft,
es wirkt kräftigend und anregend
reflektorisch auf diese Organe.
Die Anwendungen finden 1-2
mal pro Woche statt.



Anwendungsbeispiel:

Mit dem Baunscheidtieren lässt sich eine Gürtelrose (Herpes zoster)nachbehandeln,
bei der häufig noch lange
Nervenschmerzen(Postzosterneuralgie)
bestehen bleiben, obwohl die brennenden, nässenden Hautbläschen längst abgeheilt sind.


Anwendung nach Beschwerdeverlauf


Die Wirkungen von Gua Sha aus
westlicher Sicht:
  • Es verbessert die Durchblutung, wärmt nachhaltig,

  • lindert Schmerzen im angewendeten Bereich,

  • regt den Stoffwechsel an

  • und nimmt über Reflexzonen Einfluss auf innere Organe.